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Willkommen in Röhrenfurth

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Chronik der Kirche

© Dorfgemeinschaft
Röhrenfurth

Letzte Änderung:
28.08.2011

800 Jahre Röhrenfurth (1982)
Geschichte und Geschichten eines Dorfes
Aktualisierte Ausgabe

Die Kirche zu Röhrenfurth

Wann die Bewohner der Siedlung in der Nähe der Fulda-Furt bzw. die Adelsherren de Rornefurt ein bescheidenes Kirchlein errichteten, ist urkundlich nicht belegbar. Bestimmt geschah dies schon sehr früh, denn in einem Lehensdörfchen des Stiftes Hersfeld, das Röhrenfurth ja war, durfte eine kleine Kapelle nicht fehlen. Bedeutsam oder auch nur im bescheidensten Maße wohlhabend ist diese Kapelle nie gewesen -noch Mitte des vorigen Jahrhunderts wurde unsere Kirche als arm bezeichnet-, denn die Herren von Röhrenfurth hatten zur benachbarten Melsunger Kirche wesentlich engere Bindungen. Sie waren dort Burgmannen und hatten auch in Melsungen ihren Burgsitz. So ist es auch zu erklären, daß die Landgrafen von Hessen und nicht die Herren von Röhrenfurth das Patronatsrecht der Röhrenfurther Kapelle ausübten und die Schwarzenberger Kirche über mehrere Jahrhunderte "Mutterkirche" der Röhrenfurther Kapelle war.
Einige verhältnismäßig frühe Jahreszahlen können jedoch genannt werden. So war der Melsunger Priester Reinher 1269 und auch 1284 Prediger in Schwarzenberg und damit auch in Röhrenfurth (genannt in einer Urkunde von 1269 des Klosters Eppenberg/Karthause). Um 1313 übte der Priester Rupert dieses Amt aus; auch aus dem 16. Jahrhundert sind die Namen einiger Priester und Pfarrer überliefert, die in Röhrenfurth und Schwarzenberg seelsorgerisch tätig waren. Die Röhrenfurther und Schwarzenberger Prediger kamen stets aus Melsungen.
 
Wie oft unsere Dorfkirche im Laufe der Jahrhunderte umgebaut, ausgebaut oder neu chronik_s194errichtet wurde, ist nicht bekannt. Auch wann die Vorgängerin des heutigen Steinbaues entstand, entzieht sich unserer Kenntnis. Zeugen dieser Vergangenheit sind der Taufstein aus dem Jahre 1592 und die steinerne Inschrifttafel, die an der Stirnseite des Glockenturmes in Höhe des Portalsturzes ins Mauerwerk eingelassen ist. Der schlichte Taufstein ist aus einem Block Buntsandsteingehauen. Das sechseckige Taufbecken geht über in Säule und Fuß, ist etwas unsymetrisch geraten, wirkt aber doch harmonisch in seinen Proportionen. Bei Taufen wird heute ein schmiedeeiserner Halter aufgesetzt, der den Silberteller mit dem Taufwasser trägt. Die steinerne Inschrifttafel mit ihrem Text aus Maleachi II Vers 2 und IV Vers 2 mahnt die Pfarrer in ihrem derben Luther-Deutsch nicht im kirchlichen Eifer nachzulassen. Sie droht dem Säumigen, seinen Segen zu verfluchen, dem Eifrigen aber verspricht sie reichen Lohn. Diese Inschrifttafel zeitlich einzuordnen ist recht schwierig. Gewiß ist nur, daß sie aus der Kirche, die dem heutigen Bau vorausging, stammt, denn allein der Grad
der Verwitterung des hellen Sandsteines, in den die Inschrift gemeißelt ist, läßt auf ein wesentlich höheres Alter als 1772 schließen. Die Reformation -Landgraf Philipp von Hessen trat 1524 zum neuen Glauben über- erfaßte auch unser Dorf mit all ihren Auswirkungen. „Von der Bevölkerung wurde die evangelische Lehre mit Freuden aufgenommen. Es entstand eine Bewegung von unten her,die von der niederen Geistlichkeit, vom Landadel, von der städtischen Bürgerschaft und vom Bauerntum getragen wurde" (Hederich, Kirchengeschichte Hessens). Die Holzfigur des bisherigen Schutzpatrons der Röhrenfurther Kirche, des Heiligen Oswalds, wurde Prozessionen nicht mehr vorausgetragen, auch riefen ihn die Bauern nicht mehr zu Beginn der Ernte an. Von älteren Röhrenfurthern wird die Holzfigur, die in der Mitte der zwanziger Jahre dem damaligen Museum Fridericianum in Kassel übereignet wurde und dort bis zum zweiten Weltkrieg stand, wie folgt beschrieben: Eine kleine, etwa 50 cm große Schnitzerei in einfacher Ausführung, mit bärtigem Gesicht, die Hände vor dem Leib gefaltet, schlicht und schmucklos. Auf der Rückseite eine Bohrung, um die Figur auf einen Stab stecken zu können. So stand sie am Fuße der Kanzel. Bereits zweimal zuvor hatte das Presbyterium (Kirchenvorstand) beschlossen, die „ramponierte Oswaldfigur" an das Museum zu verkaufen. „Unser" Heiliger Oswald ist heute nicht mehr vorhanden, er ist vermutlich ein Opfer des Bombenangriffs auf Kassel geworden. In der Legende vom „Oswaldgroschen", von der an anderer Stelle zu lesen ist, bleibt aber die Erinnerung an ihn lebendig.


 Näheres über unsere Kirche erfahren wir aus der Vorbeschreibung zum Lager-, Stück- und Steuer-Buch der Dorfschaft Röhrenfurth aus dem Jahre 1744. Da heißt es in § 5 über "Kirche und jus patronatus: Eine Kirche ist alhier, worin der Diaconus zu Milßungen als dermahliger Prediger bey der Mutter Kirche zu Schwarzenberg nur in den Fasten und auf die Festtage die Predigten zu halten schuldig, die Son und Bethtagspredigten aber müßen sie in der Schwarzenberger Kirche hören, wobey sie eingepfarrt seyn, das jus patronatus stehet Alier-gnädigster Herrschaft zu".

Die Röhrenfurther Kirche besaß damals weder Kirchen- noch „Kasten"-Güter, auch kein eigenes Pfarrhaus. Über die Besoldung des Pfarrers lesen wir:". . . an Besoldung bekomt ein derzeitiger Prediger 2 Virtl. Korn und 2 Virtl. Hafer so demselben von denen von Riedesel legiret worden. An accidentien alß:
1    Von einer alten Persohn zu begraben    1 2/3 Rthl.
2    Von einer Jungen pers.                            1 Rhtl.
3    Vor eine Proclam- und Copulation         1 2/3 Rthl.
      desgl. 1 Schniptuch und 1 Huhn
      desgl. von der Hochzeit ein Stück Rintfleisch
4    Von einem Kindtaufen                              8 Alb.
5    Von einer Kirchenbuße abzunehmen     1 Rthl.
6    Von einem unehel. Kind zu taufen          1 Rthl.
7    Vor ein Gevatterzeügnüs                         8 Alb.
8    Vor ein Geburthschein                             2 Alb.
9    Vor die Güther proclamation                   2/3Rthl."


Im Jahre 1829 erhielt der Melsunger Pfarrer Walper für seine in Röhrenfurth gehaltenen Predigten 40 Rthl. von der Gemeinde. Diese erhob von den Einwohnern je Quartal 10 Rthl. und 7 Alb. "nach der Seelenzahl". Welche Naturalabgaben noch zu entrichten chronik_s195waren, ist nicht bekannt. Am längsten hat sich die Naturalabgabe der "Gründonnerstagseier" erhalten. Die Konfirmanden hatten jeweils vor der Konfirmation je 1/2 Steige Eier, später den Geldwert dafür, dem Inhaber der Pfarrstelle II ins Pfarrhaus (damals in der Rotenburger Straße) abzuliefern. Erst Anfang der fünfziger Jahre ist diese Abgabe abgelöst worden. Bis zum Beginn der dreißiger Jahre erhielt der Pfarrer auch für Beerdigungen eine Barvergütung, deren Höhe sich danach richtete, ob es eine kleine oder große "Leiche" gewesen war.
Das Jahr 1772 war für die damalige evangelische Kirchengemeinde unseres Dorfes ein besonderes Jahr. Die bisherige Kirche war zu klein und vermutlich auch zu alt geworden. Nachdem die Genehmigung des "Hochfürstlichen Conßistoriums" in Kassel erteilt worden war, wurde die alte Kirche abgebrochen; das Holz und die brauchbaren Ziegeln verkaufte man für insgesamt 20 Rthl. und 21 Albus.
Dann begannen die Bauarbeiten an derselben Stelle, wo auch die alte Kirche gestanden hatte. Sie sollten 9 Jahre, von 1772 bis 1781 dauern. Während all dieser Jahre gingen die Röhrenfurther nach Schwarzenberg zur Kirche. Die neue Kirche, ein Hallenbau aus Buntsandstein mit den Außenmaßen von 8,60 x 13,15 Meter, wurde am gleichen Platz wie die bisherige errichtet, nur größer. Dadurch mußte der Kirchhof (Totenhof) verkleinert und einige Tote umgebettet werden. Auf ihre Gebeine stieß man bei den Ausschachtungsarbeiten zum heutigen Gemeindesaal in einem "Sammelgrab". Auch als 1965 die Kirche an die Heizung des neuen Gemeindesaales angeschlossen wurde, entdeckte man im Kircheninneren ein Grab, in dem vermutlich eine Mutter mit ihrem Neugeborenen beigesetzt wurde. Eine Umbettung nahm man nicht vor.
Die Baukosten für die neue Kirche betrugen insgesamt 1556 Reichsthaler und 21 Albus, die durch Spenden und Darlehen finanziert wurden.
 
Im einzelnen handelte es sich um:
Eine Darlehensaufnahme in Höhe von    770 Rthl.
Eine Kollekte der Kirchen im Bereich des Hochfürstl. Conßistoriums    607 Rthl.      8 Alb.    2 Hl.
Erlös aus dem Verkauf des Materials der alten Kirche    20 Rthl.    21 Alb.
Spenden der Röhrenfurther Einwohner und von Freunden der Kirche    60 Rthl.    13 Alb.    4 Hl.
Spende der Freiherren von Riedesel    10 Rthl.
Umlage aufgrund der Viehbestände in Röhrenfurth    73 Rthl.
Insgesamt        1541 Rthl.    10 Alb.    8 Hl.

Von dem aufgenommenen Darlehen konnten nach Fertigstellung des Baues 600 Reichsthaler wieder zurückgezahlt werden. Für alle Arbeiten holte man auswärtige Handwerksmeister, nur Kleinigkeiten durften die Röhrenfurther Handwerker erledigen, sogar die Fuhren für das Material waren an den Melsunger Fuhrunternehmer Wilhelm Cothe vergeben worden. Die behauenen Sandsteine, wie Altarstein, Ecksteine, Fenstergewinde, Türgewinde, Sohlbänke und Fußbodenplatten lieferte Hermann Freudenstein aus Grifte. Die Maurerarbeiten führte Petrus Koch, die Zimmerarbeiten Werner Koch aus Melsungen aus, die Schreinerarbeiten Martin Naumann und die Weißbinderarbeiten Nicolaus Saul.
Rechnungsführer für die Arbeiten waren der Röhrenfurther Grebe (Bürgermeister) Johannes Hilgenberg, sowie Johannes Schantze und Hans Curth Bettenhausen.
Die querliegenden Deckenbalken sind an einem Längsträger angehängt, der aus einer besonders starken Fichte aus dem Thüringer Wald gehauen wurde. Auch nach über 200 Jahren zeigt er noch keine Verwitterungserscheinungen. Der Transport mit Pferdefuhrwerken wird wohl einige Wochen gedauert haben.
Der Innenraum, noch ohne Emporen, mit einem einfachen Altarstein und dem Taufstein in seiner Nähe, war ohne jeden Schmuck. Ein großer Ofen sorgte für Wärme in den Wintermonaten.
Etwas mehr als 100 Jahre genügte die „neue" Kirche den Ansprüchen, dann war auch sie zu klein geworden, denn Röhrenfurth hatte inzwischen rd. 525 Einwohner.
In 1894, am 25. Mai, wurden die Arbeiten für einen Ausbau der Kirche für insgesamt 4437 Mark vergeben. Den Zuschlag für die Zimmerarbeiten, die den größten Betrag ausmachten, bekam der Röhrenfurther Zimmermeister Holzhausen.
Die Kirche erhielt die Seitenemporen und eine neue erhöhte Kanzel, von der der Pfarrer auch die Emporen überblicken konnte; die Orgelempore war bereits vorhanden. Auch tauschte man den bisherigen Altarstein gegen einen größeren Altar aus Eichenholz aus. Dieser Altar und die ebenfalls eingebauten neuen Bänke wurden erst nach dem Aus- und Erweiterungsbau im Jahre 1974 ersetzt. Wie bereits erwähnt war Röhrenfurth zunächst nach Melsungen "eingepfarrt" (etwa bis zum Jahre 1600) und dann nach Schwarzenberg, das ja auch "Mutterkirche" für Röhrenfurth war. Dadurch mußten die Röhrenfurther etwa zwei Drittel der an der Schwarzenberger Kirche anfallenden Kosten übernehmen, z. B. die eines Glockengusses im Jahre 1866 durch die Gebr. Ulrich aus Apolda (Thür). Diese Glocke trug die Inschrift: "Gemeinde Schwarzenberg: Bürgermeister Böddiger, Gemeinderäte Hofmann und Riedemann. Gemeinde Röhrenfurth: Bürgermeister Aschenbrenner, Gemeinderäte Landgrebe und Proll." Im Jahre 1917 mußte sie für „Kriegszwecke" abgeliefert werden. Diese „Kostenteilung" gab aus verständlichen Gründen häufigen Anlaß zu unliebsamen Auseinandersetzungen, zumal ja Röhrenfurth auch seine eigene Kirche unterhalten mußte.
Erst mit "Umpfarrungsdecret" vom 13. März 1879 des Königl. Consistoriums in Cassel wurde Röhrenfurth von Schwarzenberg zur zweiten Pfarrei Melsungen "umgepfarrt". Röhrenfurth hatte dafür eine Abfindungssumme von 533 Mark und 67 Pfennig an die Gemeinde Schwarzenberg zu zahlen und war von da ab "aus ihrem seitherigen Nexus mit Schwarzenberg" ausgeschieden. Die Zahlung der Abfindungssumme schloß auch die Beteiligung an den Kosten für die bauliche Unterhaltung der Melsunger Kirche und der Wohnung des "dasigen" ersten Pfarrers aus. Dafür war der jeweilige zweite Pfarrer verpflichtet, alle 14 Tage in Röhrenfurth ohne besondere Vergütung Gottesdienst zu halten.
Aus der Zeit vor und nach der Jahrhundertwende sollte noch die Stiftung von drei Abendmahlskelchen, die noch heute benutzt werden, Erwähnung finden. Den ersten Kelch stifteten Johannes Borngrebe und seine Frau Anna Martha geb. Wollenhaupt im Jahre 1879, den zweiten Frau Martha Elisabeth Wiederecht im Jahre 1903 zum Gedenken an ihren früh verstorbenen Sohn Heinrich und den dritten Frau M. Wolf geb. Jahn im Jahre 1906 als Dank für ihre Genesung von schwerer Krankheit. Für die Stifter waren es echte Opfer, denn ein solcher Kelch kostete etwa das 100fache des Stundenlohnes eines damaligen Arbeiters.


Im Jahre 1922 erfolgte die Trennung des Kirchenvermögens vom Schulvermögen - beides war gemeinsam von der Kirche verwaltet worden. Die Kirche erhielt 30,55 ar Ackerland und 20,67 ar Wiese sowie die Hälfte (485,50 Mark) des gemeinsamen Barvermögens.


In 1923 wurde die Orgel repariert. Der Orgelbauer forderte -und erhielt auch- Naturalien statt der wertlosen Mark.
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges mußte die im Jahr 1815 erworbene "große" Glocke abgeliefert werden.


1947 fanden die ersten Kirchenvorstandswahlen statt. Gewählt wurden: Wilhelm Bernhard, Konrad Bettenhausen, Adam Schneider, Konrad Kilian, Otto Tippmann und Heinrich Seiler.


1952 wird der Innenraum der Kirche renoviert, Wände und Decke frisch getüncht, die Emporen und die Kanzel erhalten einen neuen Anstrich, der vom Kirchenmaler Diederich aus Melsungen sehr geschmackvoll ausgeführt wird.
Glaser- und Schreinerarbeiten kommen hinzu. Auch die Orgel wird für 1080 DM überholt.


1959 finden wieder Kirchenvorstands wählen statt: Heinrich Nadler, Adam Schneider, Willi Schröder, Elise Fehr, Justus Jäger und Reinhold Prack sind die Mitglieder.


Das Jahr 1956 bringt für unsere Kirchengemeinde eine schon lange gewünschte Änderung. Mit Wirkung vom 1. Oktober 1956 bilden die Gemeinden Röhrenfurth und Schwarzenberg eine eigene Pfarrei mit Dienstsitz in Röhrenfurth. Erster Seelsorger wird Pfarrer Schurian, er bleibt allerdings nur ein Jahr. Danach war die neue Pfarrstelle mehr als ein halbes Jahr vakant, bis am 1.9. 1957 Pfarrer Hermann Drüner, der aus der Rhön kam, die Stelle übernahm. Er war 12 Jahre in Röhrenfurth tätig. Danach wurden die Gemeinden ab November 1969 wieder von den Melsunger Pfarrern versorgt. Ab 1. Juli 1971 beschloß die Landeskirche, Röhrenfurth und Schwarzenberg wieder mit der Kirchengemeinde Melsungen pfarramtlich zu verbinden. Die Gemeinden wurden zu der gerade neu errichteten vierten Pfarrstelle zugezogen. Ihre Betreuung übernahm Pfarrer Schuchhard. Diese Regelung galt bis Ende Februar 1980.

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1961
Gegen Ende des Jahres ging für die Gemeinde Röhrenfurth ein schon lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Am 29. Dezember konnten die Röhrenfurther drei neue Glocken in feierlichem Geleit einholen. Dank der Initiative des damaligen Pfarrers Hermann Drüner und des Kirchenvorstandes sowie der Spendenfreudigkeit der Gemeindeglieder, insbesondere des Bäckermeisters Wilhelm Bernhard, bekam nun unsere Kirche ein wohl abgestimmtes Geläut. Das kleine Glöckchen, dessen Ruf die Röhrenfurther schon seit 1678 begleitet hatte, nahm man vom Turm (es stand lange Jahre in der Friedhofskapelle und befindet sich jetzt in der Obhut der Melsunger Kirche). Es verblieb die bisherige "große Glocke", die im Jahre 1815 von der Glockengießerei C. Henschel in Kassel, "Für die Gemeinde Röhrenfurth" gegossen worden war. Diese, auf den Ton D gestimmte Glocke, mußte in den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges abgeliefert werden, entging aber dem Einschmelzen, wurde auf einem "Glockenfriedhof" in der Nähe Hamburgs wieder entdeckt und hängt nun seit 1947 wieder auf ihrem angestammten Platz.
Die größte der neuen Glocken ist auf den Ton A gestimmt und trägt die Inschrift: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben" (Joh. 14/6). Sie läutet als Abendglocke, bei Todesfällen, beim Vaterunser nach den Predigten und bei der Einsegung der Konfirmanden.
Die zweite ertönt in H, ist von Bäckermeister Bernhard gestiftet und mahnt mit den Worten des Psalms 95/7 u. 8: "Heute, so ihr seine Stimme höret, so verstockt euer Herz nicht". Sie läutet den Morgen ein und ruft zur Mittagsrast. Die dritte ist die bereits oben erwähnte D-Glocke aus 1815. Die vierte die „kleine", läutet in Fis, wird als Taufglocke bezeichnet und hat die Inschrift: "Dienet dem Herrn mit Freude" (Psalm 100/2).
Die drei Glocken hatten rund 13.000 DM gekostet, 7000 DM waren als Spenden zusammengetragen worden. Am 28. Januar 1962 wurden sie in einem Festgottesdienst unter sehr großer Anteilnahme der Gemeinde geweiht.


1965
Die Wahlen zum Kirchenvorstand im Mai brachten folgendes Ergebnis: Gisela Nadler, Helmut Kellner, Albert Fehr, Reinhold Prack, Karl Berge und Kurt Rose.
Im Vorjahr war mit den Arbeiten für einen Gemeindesaal als Anbau an das Kirchengebäude begonnen worden. Die Errichtung eines eigenen Pfarrhauses mit einem entsprechend großen Versammlungsraum hatte man auf unbestimmte Zeit zurückgestellt, der bereits erworbene Bauplatz am Hirtenweg dient nun als Spielplatz für die Kinder.
Es entstand unter der Leitung von Architekt Dipl. Ing. Sommer, Melsungen, ein in der Mitte mit einer Schiebetür abteilbarer Saal mit einer angebauten Kaffeeküche, einer Toilette und einer Warmluftheizung im Keller, mit der nun auch die Kirche über Warmluftkanäle geheizt werden kann.
Dieser Gemeindesaal steht auch den Gemeindegliedern zu besonderen Anlässen zur Verfügung und wird gern genutzt.
Am 5. Dezember 1965 wurde er nach einem Festgottesdienst, den Dekan Wilhelm Hohmann aus Spangenberg hielt, eingeweiht. Der Männergesangverein umrahmte den Festgottesdienst musikalisch, Pfarrer Drüner hielt die Liturgie und Dekan Hohmann die Festpredigt.
In Anwesenheit der Ehrengäste und der Kirchenvorstände aus Schwarzenberg und Röhrenfurth übergab Architekt Sommer den Schlüssel an Dekan Hohmann, der ihn an Pfarrer Drüner weitergab. Abends wurde im Saal der Gastwirtschaft am Bahnhof noch ein von Pfarrer Drüner einstudiertes Laienspiel "Die Bewährungsfrist" aufgeführt.


1968
In diesem Jahr feierte die evangelische Frauenhilfe ihr 40jähriges Bestehen. Pfarrer i. R. Fischer aus Melsungen, der die Frauenhilfe mehrere Jahrzehnte hindurch seelsorgerisch betreute, legte dem Gottesdienst die Schriftworte des Psalm 27/1: "Der Herr ist mein Licht und mein Heil" zugrunde. Am Nachmittag traf man sich zum gemütlichen Beisammensein. Pfarrer Fischer zeigte den Werdegang der Frauenhilfe von der Gründung unter Pfarrer Becker bis zur Jetztzeit auf. Der Heimatdichter Wilhelm Pfeiffer aus Körle gab ein Gedicht zum Besten und auch der Hauptlehrer Otto Riemenschneider überbrachte seine Glückwünsche mit einem selbstverfaßten Gedicht.
Im gleichen Jahr wurde unter großer Anteilnahme Frau Martha Aschenbrenner geb. Beyreuther zu Grabe getragen. Sie hatte in 1928 die Frauenhilfe gegründet, durch die das Leben in unserer Gemeinde eine spürbare Bereicherung erfuhr. Die Veranstaltungen waren sehr beliebt und stets gut besucht.


1970
Die erste Ausgabe des "Gemeindereports" erschien Ostern. Die Anfänge dieser Einrichtung unter Pfarrer Drüner waren bescheiden, denn Vorgänger des Gemeindereports war ein hektographiertes DIN A 4-Blatt mit kirchlichen Nachrichten an die Gemeinde.
 
1972
Nach 12 Jahren sehr aktiver Tätigkeit verließ Pfarrer Hermann Drüner unser Dorf. Heute übt er sein Amt in Dörnigheim - jetzt Maintal bei Hanau- aus. Als seinen Nachfolger stellte Dekan Seitz in einem Gottesdienst im September Hartmut Sippel vor, der als neuer Pfarrer in Röhrenfurth, Schwarzenberg und Melsungen, der vierten Pfarrei, wirken wird.
Im folgenden Jahr, am 30. Oktober, wird in Röhrenfurth ein Bläserkreis gegründet, zu ihm gehören etwa 10 junge Männer. Als weitere Aktivitäten sollten eine Dorfwoche und eine von der Jugendgruppe veranstaltete Adventsfeier erwähnt werden.

1974
Die Bauarbeiten an der Röhrenfurther Kirche haben am Montag, dem 27. Mai begonnen. Am 3. Advent konnte mit einem feierlichen Gottesdienst am Nachmittag nach einer Bauzeit von etwa einem halben Jahr die Kirche in Röhrenfurth durch Probst Fuhr wieder ihrer Bestimmung übergeben werden. Um die Jahrhundertwende waren bei umfangreichen Renovierungsarbeiten die Emporen erweitert und z. T. neues Gestühl angeschafft worden. Seitdem wirkte der Kirchenraum sehr beengt, und die stark wachsende Gemeinde bedurfte eines größeren, helleren Versammlungsortes. So entschloß sich der Kirchenvorstand nach jahrelangen Beratungen das alte Kirchenschiff durch den Anbau eines neuen Altarraumes in Form eines halben Achtecks zu erweiteren.
Nachdem die rechte Seitenempore abgenommen und neues bequemeres Gestühl angeschafft wurde, bildet ein neuer, aus rotem Sandstein gefertigter Altar nun den Mittel- und Blickpunkt unserer Kirche. Auf vier Säulen ruhend, wirkt er wie ein Tisch, an den die Gemeinde zum Abendmahl geladen wird. Über die Außenkante jeder Säule ist ein Symbol der vier Evangelisten dargestellt. Der Evangelist Matthäus als Adler, Markus als Löwe, Lukas als Stier und Johannes als Engel. Entworfen wurde dieser künstlerisch wertvolle Altar von dem Steinbildhauer Kieling aus Homberg.

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1975
Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes wurde am Dreifaltigkeitssonntag die mit einem Kostenaufwand von 35000 DM von Grund auf erneuerte Orgel wieder ihrer Bestimmung übergeben. Viel mehr als das alte Gehäuse und einige Pfeifen konnten allerdings nicht wieder verwendet werden, so daß die Gemeinde nun praktisch eine neue Orgel besitzt. Als Dank für die gelungene Arbeit überreichte Pfarrer Sippel dem Orgelbaumeister Wolfgang Böttner aus Frankenberg im Namen des Kirchenvorstandes ein Bild vom Innenraum der Kirche. Dankbar zeigte sich der Kirchenvorstand über die Spendenfreudigkeit der Röh-renfurther, die weit über die Hälfte der Kosten aufgebracht hatten.
Am 7. September feierten die Konfirmandenjahrgänge 1921 bis 1925 ihre Goldene Konfirmation. Dekan Seitz hielt Gottesdienst und Abendmahl, und am Nachmittag saß man gerne zusammen, um alte Erinnerungen auszutauschen und sich von einer Schülergruppe unter Leitung von Christa Biermann mit Singen und Gitarrenspiel unterhalten zu lassen.
Bereits am 2. März war Hartmut Sippel offiziell als Pfarrer für Röhrenfurth, Schwarzenberg und Melsungen IV von Dekan Seitz eingeführt worden.


1976
Großes Interesse wurde gezeigt bei einem Krankenpflegekurs, der unter der Leitung von Gemeindeschwester Gudrun stattfand. Sieben anstrengende Doppelstunden fanden in einer Prüfung ihren Abschluß.
Erwähnt werden muß auch die aktive Kinder- und Jugendarbeit, die von Frau Simon ins Leben gerufen und von Christa Biermann, Gabriele Hofmann, Doris Hilgenberg und Sabine Biermann fortgeführt wurde.


1977
Aufgrund der am 15. Mai stattgefundenen Kirchen wählen werden gewählt: In den Kirchenvorstand Anne Aschenbrenner, Waltraud Fitzenberger, Gerhard Heinemann, Erich Jungermann, Gisela Nadler, Kurt Rose, Heinrich SchneiderVII., Heinz Sohl, Friedrich Weber. Zu Kirchenältesten: Erna Wiese, Heinrich
Nadler (Kastenmeister) und Mathias Ebert.
Am 12. Juni begingen die Jahrgänge 1926 und 1927 das Fest ihrer Goldenen Konfirmation.
Der alljährliche Weihnachtsbasar erbrachte einen Reinerlös von 4220,00 DM.


1978
Einige Gründer des Bläserchores erhielten für ihre aktive Mitwirkung die silberne Bläser-Nadel. Besonderen Dank erhielt Uwe Steuber für seine Chorarbeit. Die Aufgaben des Posaunenchores sind vielfältig: Schulung der Neuanfänger, betagten Gemeindegliedern werden zum Geburtstag Ständchen gespielt und geistliche Abendmusiken durchgeführt.


1979
Einer alten Tradition folgend feierten die Gemeindeglieder am Ostersonntag einen bereits um 5 Uhr morgens beginnenden Abendmahls-Gottesdienst, der überraschend gut besucht war. Am 14. Oktober verabschiedet der Vorsteher der Pfarrei IV, Karl Geitz, in einem Gottesdienst den bisherigen Pfarrer Sippel, der nach 7jährigem Wirken in Röhrenfurth nun eine Gemeinde in der Nähe von Hamburg übernimmt.


1980
Ab 1. März besitzt Röhrenfurth - zusammen mit Schwarzenberg - wieder eine eigene Pfarrstelle. Als erster Pfarrer wird Harry Knuth ab 1. April die Stelle übernehmen. Im Abendmahlsgottesdienst am 16. März stellt Dekan Linz den neuen Pfarrer vor.
Dieses Jahr ist auch für die Ausgestaltung unserer Kirche bedeutsam. Vermutlich zum ersten Mal seit ihrem Bestehen erhält sie drei farbige Glasfenster. Im Gottesdienst am Sonntag, dem 30. März, verdeutlicht Pfarrer Sippel die Symbolik dieser drei Chorfenster, eine Arbeit des Malers Henk Schilling aus Mülheim/ Ruhr.
 
Das Mittelfenster stellt in kräftigen Farben und vielfältigen Formen den thronenden, auferstandenen Christus dar. Das rechte zeigt Johannes den Täufer, den Wegbereiter Jesu. Die Gestalt auf dem linken Fenster wird von dem Maler als „Sophia", als eine Personifizierung der göttlichen Weisheit bezeichnet. Der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Kurt Rose, dankte allen Beteiligten für ihre Bemühungen um die Verschönerung der Kirche. Ein großartiger Erfolg war auch das Gemeindefest, das die Röhrenfurther und Schwarzenberger am Sonntag, dem 6. Juli, auf dem Gelände der Schule und des Feuerwehrgerätehauses feierten. In dem gemeinsamen, von den Chören der beiden Orte und dem Posaunenchor mitgestalteten Familiengottesdienst wurden zwei Kinder bei hellem Sonnenschein getauft und in die christliche Gemeinschaft aufgenommen.
Ein Mittagessen aus der Gulaschkanone und eine reichlichgedeckte Kaffeetafel am Nachmittag unterbrachen nur für kurze Zeit das frohe Treiben dieses Tages.


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1981
In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag, dem 17. Mai, der musikalisch von der Chorvereinigung Röhrenfurth und dem Posaunenchor umrahmt wurde, führte Dekan Linz den seit einem Jahr in Röhrenfurth und Schwarzenberg tätigen Pfarrer Harry Knuth offiziell in sein Amt als Seelsorger der erneut geschaffenen Pfarrstelle mit Sitz in Röhrenfurth ein. Die zur nachmittäglichen Kaffeetafel eingeladenen Gäste übermittelten Glückwünsche und Grüße und wünschten gutes Gelingen dieser selbst gewählten und nicht immer leichten „Arbeit". Herausspringende Ereignisse dieses Jahres waren auch ein Gottesdienst am 13. September, dem Tag der Diakonie, der von Behinderten der Orthopädischen Anstalten Volmarstein (Ruhr) gestaltet wurde, und in dem die Gäste über Art und Ursache von Behinderungen und über Probleme der Kontaktfindung zu Nichtbehinderten in anschaulicher Form erzählten. Dann der Familiengottesdienst zum Erntedankfest und die Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1929 bis 1931.


1982
Auch zu den heute mehr denn je aktuellen Themen: „Wie wird unsere Kirche missionarisch? Trau dich, ein Christ zu sein und Lebensverhältnisse und Strukturwandel in der Landwirtschaft und im ländlichen Raum" nahm die Kirche Stellung. In Zusammenarbeit mit dem Beauftragten der Männerarbeit, Herrn F. Sinning, wurden diese Probleme während einer Gemeindewoche vom 25. 2. bis 2. 3. eingehend diskutiert.
In diesem Jahr feiert Röhrenfurth sein 800jähriges Bestehen, auch sind seit der Grundsteinlegung für unsere heutige Kirche schon 210 Jahre vergangen. Der Bau aus unbehauenem Buntsandstein hat einige Veränderungen, Verbesserungen und Vergrößerungen erfahren, war steinerner Zeuge vieler Schicksale in Friedens-und Kriegsjahren und ist seit Jahrhunderten doch immer dasselbe geblieben: Unsere Kirche!
Mein Wunsch für diese helle, freundliche, ansprechende kleine Kirche mit ihrer Besonderheit, den ausdrucksvollen Glasfenstern von Henk Schilling ist: Sie möge noch vielen weiteren Generationen der Ort sein, der einlädt und offensteht für alle Andachtsuchenden und zu Lob und Dank unseres Schöpfers.


Harry Knuth


 


Priester und Pfarrer in Röhrenfurth und Schwarzenberg

13. Jahrhundert:
 
1269 auch 1284 Priester Reinher
1289 auch 1313 Priester Rupert

 
 
16. und 17. Jahrhundert:
 
1518 Priester Heinrich Kipp
 
1520 Priester Conradus Suttel
1525 bis 1528 Johann Lening, letzter Prior zur Karthause,
dann erster ev. Pfarrer in Melsungen
1528 bis ca. 1553 Kaplan Johann Rosenblatt
1569 Pfarrer Justus Scheffer
1575 bis 1585 Kaplan Nikolaus Böttner
1586 bis 1597 Diakonus Justus Walper
1598 bis 1608 Kaplan Johannes Müller
1608 bis 1632 Diakonus Bulckendorf

 
 
18. Jahrhundert:
 
1771 bis 1773
 Pfarrer Friedrich Ludwig Adams
1773 bis 1776 Pfarrer D. T. Cnyrim
1776 bis 1784 Pfarrer J.P.Hartwig
1784 bis 1789 Pfarrer Stern
1789 bis 1802 Pfarrer W. Gerhold

 
 
19. Jahrhundert:
 
1802 bis 1814 Pfarrer Bernhard Hopfeld
nach 1814 Pfarrer J.D. Walper
1873 bis 1888 Pfarrer Kranich
1888 bis 1895 Pfarrer Fuldner
1892 bis 1934 Pfarrer Becker (mit Unterbrechungen)
1895 bis 1900 Pfarrer Schaefer

 
 
20. Jahrhundert:
 
 
1900 bis 1902 Pfarrer Löber
1902 bis 1906 Pfarrer Vockenberg
1906 bis 1908 Pfarrer Ebert
1908 bis 1911 Pfarrer Trübestein
1911 bis 1913 Pfarrer Ritter
1913 bis 1914 Pfarrer Becker
1915 bis 1916 Pfarrer Biel
1916 bis 1920 Pfarrer Becker
1920 bis 1921 Pfarrer Heisterhagen
1921 bis 1922 Pfarrer Keßler
1922 bis 1924 Pfarrer Stolzenbach
1924 bis 1926 Pfarrer Laabs
1939 bis 1942 Pfarrer Biel
1943 bis 1945 Pfarrer Trieschmann
1947 bis 1949 Pfarrer Eibich
1949 bis 1955 Pfarrer Fischer
1956 bis 1957 Pfarrer Schurian
1957 bis 1969 Pfarrer Hermann Drüner
1969 bis 1972 Pfarrer Schuchhardt
1972 bis 1979 Pfarrer Hartmut Sippel
ab 1980 Pfarrer Harry Knuth

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